Schweizer Fernsehen - Studio in ZürichMehr Werbung und mehr Geld aufs Mal: Das beschloss der Bundesrat heute als Sofortmassnahme, um die Kassen der SRG zu entlasten. Neu dürfen die SRG-Programme fast doppelt soviel Werbung zeigen, nämlich 15% ihrer Sendezeit. Das sind 216 Minuten pro Tag. Da im Hauptabend aber kaum Platz für noch mehr Spots ist, macht der Bundesrat gleichzeitig das Tagesprogramm attraktiver. Dort erlaubt er ab 1. Januar alle 30 Minuten eine Unterbrechnung. Heute darf eine Sendung nur einmal unterbrochen werden und auch nur, wenn sie länger als 90 Minuten dauert. Dies gilt in Zukunft nur noch im Hauptabendprogramm.

Eine Änderung gibts auch bei der Billag-Rechnung. Die 462 Franken fürs Radio und Fernsehen müssen nämlich ab 2011 auf auf einen Schlag fürs ganze Jahr bezahlt werden und nicht mehr wie bisher vierteljährlich. Auf Wunsch gibts weiterhin eine 3-Monats-Rechnung – allerdings nur gegen einen Aufpreis von 2 Franken pro Rechnung. Sparen kann sich dieser Aufschlag, wer auf E-Rechnung oder Lastschriftverfahren umstellt. Denn dort fallen im Gegensatz zur Posteinzahlung keine Überweisungsgebühren an.