Schweizer Fernsehen - Studio in Zürich

Ein Vorschlag des Bundesamtes für Kommunikation sorgt derzeit für heisse Köpfe: TV-Gebühren zahlen soll künftig jeder. Denn in einer Zeit, wo die TV-Programme der SRG auch über Computer, Laptop und Handy gesehen werden können, lässt es sich fast nicht mehr kontrollieren, ob jemand tatsächlich fernsieht oder nicht. Doch statt aus der Billlag-Gebühr eine Kopfsteuer zu machen, gäbe es auch noch einen anderen Weg – die Verschlüsselung. Denn Tatsache ist: Ob über digitales Kabelfernsehen, via Satellit, Handy oder BluewinTV, schon heute sind die SRG-Programme fast überall codiert. Die Abschaltung des analogen Fernsehens wäre darum der ideale Zeitpunkt, um aus diesem Übel eine Tugend zu machen. Wenn schon codieren, dann auch zu einem guten Zweck. Will heissen: Schauen darf nur, wer zahlt. Aber vor allem: Wer nicht schauen will, der soll auch nicht zahlen. Für die SRG wäre das eine Herausforderung. Sie müsste dann nämlich um den Gebührenzahler werben. Statt ihn wie heute zu jagen.